Fördermittel & Wissenswertes

Das Heizen mit Holzpellets bietet viele Vorteile.

Holzpellets wirtschaftlicher Vorteil

Holzpellets gehören zu den erneuerbaren Brennstoffen und sind umwelt- und klimafreundlich. Gleichzeitig bieten Sie auch einen langfristigen wirtschaftlichen Vorteil:


Zum einen ist der Pelletpreis vergleichsweise stabil und unterliegt nicht solchen Preisschwankungen. Zum anderen ist der Durchschnittspreis für Holzpellets 30% günsitger als für Heizöl. Hinzu kommt der steuerliche Vorteil, denn Holzpellets sind von der Energiesteuer befreit und der Mehrwertsteuersatz liegt bei nur 7%. Ein weiterer Vorteil ist die Unabhängigkeit von endlichen fossilen Energieträgern. Holzpellets werden aus nachwachsenden heimischen Rohstoffen produziert und schaffen dadurch regionale Arbeitsplätze.

Durch die staatliche Förderung für Pelletheizungen halten sich die Anschaffungskosten im Rahmen. Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten.

 

Staatliche Förderung

Staatliche Förderung Pelletheizung

 

Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat aktuell das Förderprogramm 1.000 effiziente Öfen für Rheinland-Pfalz laufen. Sie können bis 800€ finanzielle Unterstützung erhalten für den Austausch von alten ineffizienten Öfen gegen neue emissionsarme Öfen, die mit biogenen Festbrennstoffen wie Holzpellets betrieben werden. Das Programm ist Teil des Wärmekonzeptes und soll dazu beitragen die Klimaschutzziele des Landes zu erreichen. Profitieren Sie davon und schonen Sie Ihren Geldbeutel und die Umwelt! Wie Sie in nur sieben Schritten zur Förderung kommen erfahren sie hier.

Damit möglichst viele Menschen die Vorteile einer Pelletheizung nutzen können, werden auf Bundesebene staatliche Fördermittel bereitgestellt. So werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energie (MAP) und zusätzlich von 2016 – 2018 mit dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) die Installation von Holzheizungen von 5 bis 100 kW mit Zuschüssen unterstützt. Insbesondere werden von dem BAFA Heizungsmodernisierungen im Gebäudebestand gefördert, aber auch der Einbau von Holzheizungen im Neubau.
Das Kreditinstitut für Wiederaufbau (KfW) hat ein Programm das sich „Erneuerbare Energien –Premium“ nennt. Damit werden vorwiegend größere Holzfeueranlagen (> 100kW) mit zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen günstig finanziert.

Es besteht auch die Möglichkeit einzelne Förderungen miteinander zu kombinieren und so zum Beispiel die Basisförderung (MAP) und 20% der Basisförderung als APEE-Zusatzbonus zu erhalten. Das MAP ist auch mit den KfW-Förderprogrammen „Energieeffizentes Bauen“ und „Energieeffizientes Sanieren –Ergänzungskredit“ kumulierbar.

Wer bekommt diese Förderung?

bequem Heizen

Grundsätzlich sind Privatpersonen, Freiberufler, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände, Unternehmen und sonstige juristische Personen des Privatrechts antragsberechtigt.

Wichtig ist hierbei, dass Sie eine Anlage haben, die nach den Vorgaben des BAFA und KfW förderungsfähig ist.

Auf der Homepage der BAFA finden Sie eine Liste mit den einzelnen Ofentypen, die bezuschusst werden.

Welche Anlagen werden gefördert?

brennende Holzpellets

Laut dem BAFA-Teil des MAP sind folgende Pelletfeuerungen (von 5 bis 100kW) förderungsfähig:

  • Pelletkessel mit und ohne Pufferspeicher
  • Kombinationskessel zur Verfeuerung von Holzpellets und Scheitholz
  • Pelletkaminöfen mit Wassertasche
  • Eine Kombination dieser Pelletanlagen mit einer Solaranlage oder Wärmepumpe

Nicht förderungsfähig sind Pelletkaminöfen ohne Wassertasche, sogenannte Warmluftgeräte und gebrauchte Anlagen.
Bei Neubau werden Anlagen bis 100kW nur mit Brennwertnutzung oder Staubfilter gefördert.
Weitere detaillierte Informationen zu allen Förderprogrammen finden Sie zusammengefasst in der Förderfibel des Deutschen Pelletinstitut, sowie auf den offiziellen Internetseiten des BAFA und KfW.