Holzpellets Lagerung und was Sie darüber wissen sollten

Wollen Sie Heizkosten senken, Staub im Haus vermeiden und die Pelletsqualität langfristig sichern? Die richtige Lagerung macht den Unterschied. Erfahren Sie, wie Sie Holzpellets trocken, sicher und effizient lagern – ganz flexibel, ob im Hauslager oder außerhalb des Gebäudes.

Wie sieht die optimale Lagerung von Holzpellets aus?

Eine durchdachte Lagerung von Holzpellets ist entscheidend für eine effiziente Heizung, saubere Abläufe und langlebige Pelletqualität.

Das Wichtigste ist, dass Holzpellets trocken gelagert werden. Dabei sind Sie bei der Ortswahl sehr flexibel. Sie können die Pellets sowohl in einem Lagerraum im Haus aufbewahren als auch außerhalb in einem Gewebesilo, einem Metallbehälter oder einem unterirdischen Erdtank. Ganz wie es Ihnen bequem ist.

Wir empfehlen das Prinzip der kurzen Wege: Sowohl der Weg vom Lieferfahrzeug ins Lager als auch der Austragungsweg vom Lager zum Kessel sollten so kurz und gerade wie möglich sein. Die Entfernung zwischen LKW und Lager sollte unter 30 m liegen, um die Staubentwicklung während der Befüllung gering zu halten und eine gleichbleibend gute Qualität der Holzpellets zu gewährleisten.

Der richtige Standort für das Pelletlager

Damit Ihre Pelletanlieferung reibungslos funktioniert, sollte der Stellplatz des Lieferfahrzeugs sorgfältig gewählt werden. Er muss bis 10t Achslast belastbar sein, möglichst eben liegen und darf den fließenden Verkehr nicht behindern. Eine Straßenbreite von mindestens 3 m und eine Durchfahrtshöhe von 4 m sind ideal.

Beim Einblasen von etwa 6 Tonnen regiopellets läuft der Lkw-Motor samt Kompressor rund 30 Minuten – daher sollten Lärmaspekte bei der Standortwahl berücksichtigt werden. Besonders in der Nähe von Wohngebieten, Schulen oder Krankenhäusern.

Technische Anforderungen an die Pelletbefüllung

Damit Ihre Holzpellets unbeschadet im Lager ankommen, ist eine saubere Befülltechnik entscheidend.
Einblas- und Absaugstutzen sollten möglichst an einer Außenwand liegen, damit die Leitungen ins Freie geführt werden können. Bei Silos lassen sich dafür fest installierte Befüllleitungen nutzen.

Ein Stromanschluss (230 V, 16 A) für den Absaugventilator sollte in der Nähe des Absaugstutzens vorhanden und leicht zugänglich sein.
Die Befüllkupplungen werden idealerweise in maximal zwei Metern Höhe angebracht, um ein sicheres Ankoppeln zu ermöglichen. Ist das nicht möglich, sorgen Podeste oder Rampen für den sicheren Zugang.

Wichtig:

  • Befüllkupplungen in Lichtschächten sollten 45° nach oben geneigt und maximal 30 cm unter der Geländeoberkante montiert sein.
  • Rund um die Kupplung sollte mindestens 50 cm Freiraum bleiben, damit der Pelletlieferant die Schläuche problemlos an- und abkoppeln kann.
  • Der Schlauchweg zwischen Fahrzeug und Befüllstelle sollte frei von Hindernissen wie Zäunen oder Beeten sein.

Mit einer gut geplanten Pelletlagerung schaffen Sie die Grundlage für eine effiziente, saubere und zuverlässige Wärmeversorgung mit regiopellets. Kurze Wege, saubere Leitungen und eine fachgerechte Befüllung schützen Ihre Pellets – und sorgen dafür, dass Ihr Heizsystem dauerhaft effizient arbeitet.

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